Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ)

Der Verband Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) tritt mit einem breiten Wahlprogramm bei den diesjährigen ÖH-Wahlen an. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und Interessen der Studierenden:

  1. Sebstbestimmtes Studieren: Abschaffung der Lateinergänzungsprüfung; Wiedereinführung von freien Wahlfächern; Überarbeitung des Erweiterungscurriculums
  2. Orientierung statt Knock-out: Die StEOP soll durch eine echte Orientierungsphase, die Studierenden die Möglichkeit gibt, Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Studienrichtungen zu besuchen, ersetzt werden
  3. Studium Internationale Entwicklung: Das Bachelorstudium Internationale Entwicklung soll wiedereingeführt und gleichzeitig der Master Internationale Entwicklung ausgebaut werden
  4. Wohnen: Wiedereinführung der Heimförderung und die Senkung der Mietpreise für Studierendenheime; Anpassung der Zugangsvoraussetzungen von „Wiener Wohnen“ an die Lebensumstände der Studierenden; Möglichkeit des Zugangs zu einer Gemeindewohnung nach einem Jahr für alle Studierenden
  5. Studieren mit Kind: Ausbau des Betreuungsangebots für Studierenden mit Kind(ern); Universitäten sollen zumindest Krabbelstuben während Lehrveranstaltungen und in weiterer Folge Betriebskindergärten für Über-drei-Jährige anbieten
  6. USI-Kurse: Abschaffung der Altersgrenzen in Kategorie 1 und Öffnung der ersten Preiskategorie für alle Studierenden bei Universitätssportkursen
  7. Förderung von ArbeiterInnenkindern: Einführung von für ArbeiterInnenkinder zugeschnittenen Kursen als Vorbereitung und Einführungen in den akademischen Alltag; langfristig gesehen wird ein offener und freier Hochschulzugang – und damit verbunden eine Gesamtschule – für alle Menschen angestrebt
  8. Gleiche Rechte für alle: Bleiberecht für alle Menschen; Arbeitsbewilligung für Flüchtlinge und drittstaatsangehörige Studierende; Möglichkeit zur Studienberechtigung auch für AsylwerberInnen
  9. Antirassistische Arbeit: Rassismus soll durch eine Ringvorlesung zum Thema „Inklusion und Rassismus“ thematisiert und dokumentiert werden; Forderung nach einer mehrsprachigen Gestaltung des Uni-Alltags durch Übersetzungen von Vorlesungsverzeichnissen, Univis und Websites; Ausbau verschieden- und mehrsprachiger Lehrveranstaltungen
  10. Aktive Frauen*förderung: Frauen* an der Uni sollen gefördert und gestärkt werden; Ausbau des Angebots an Workshops für Studentinnen* zum Thema „wissenschaftliches Arbeiten“

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