Ring freiheitlicher Studenten (RFS)

Der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) setzt im ÖH-Wahlkampf 2013 vor allem auf das misslungene Projekt Café Rosa als WählerInnenfänger. So fordert der RFS neben mehr Kontrolle in der ÖH intern auch das Ende des „Genderwahns“ und der Erfüllung von Geschlechterquoten. Außerdem setzt er sich für Studiengebühren für nicht-österreichische Studierende und eine Verbesserung des Beihilfensystems ein. Hier die Punkte im Überblick:

  1. Macht braucht Kontrolle: Die ÖH-Beiträge der Studierenden sollen nicht für persönliche Zwecke oder „unumsetzbare Projekte“ wie das Café Rosa veruntreut werden; die Verantwortlichen sollen Verantwortung für ihre Fehler übernehmen und die ÖH in Zukunft konsequenter kontrolliert werden
  2. Genderwahn – Med-Uni-Wien – Quotenregelung: Gender-Theorien sind veraltet, es sollte um Gleichberechtigung gehen. Der RFS fordert: „Leistung statt Quote!“
  3. Bologna Prozess – Generation Praktikum: Da vor allem BachelorabsolventInnen es im Bologna-System schwer haben, nach dem Studium Arbeit zu finden, und deswegen oft unseriöse und unterbezahlte Praktikastellen angenommen, um sich über Wasser halten zu können, fordert der RFS die Abschaffung des Bologna-Systems
  4. Studiengebühren für Nicht-ÖsterreicherInnen: Im derzeitigen Uni-Budget ist laut RFS kein Platz für Mitfinanzierung von nicht-österreichisches Studierenden. Aus diesem Grund sollen diese in Zukunft Studiengebühren zahlen.
  5. Teuerungsausgleich für Studenten: Eine Valorisierung der Studienbeihilfe ist notwendig. Allerdings ist diese nicht nach den verbreiteten Inflationszahlen umzusetzen: „Die Inflation wird bekanntlich nach einem Warenkorb berechnet, welcher sich aus verschiedensten Produkten zusammensetzt. Hier müssen ganz klar allein die Kosten für Wohnen und Lebensmittel herausgestrichen werden“.

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