Kandidatur

Paragraph

Wer darf kandidieren?

Universitätsvertretung

Bei der Wahl der Universitätsvertretung treten verschiedene Gruppen/Fraktionen an. Grundsätzlich kann jeder Zusammenschluss von Studierenden kandidieren. Je nachdem wie „groß“ die Uni ist, müssen für eine Kandidatur zwischen 10 und 200 Unterstützungserklärungen gesammelt werden (für die Universität Wien 100).

Studienvertretung

Die Wahl der Studienvertretung ist eine Personenwahl. Kandidieren dürfen alle Studenten/innen, die im Wahlsemester für das jeweilige Studium inskribiert sind. Weitere Voraussetzung ist die Staatsbürgerschaft eines EWR-Landes, Drittstaatenangehörige sind passiv nicht wahlberechtigt. Die meisten Studienrichtungen stellen eine Instituts-/Basisgruppe, deren Mitglieder sich für die StV-Wahl aufstellen lassen. Im Falle des Publizistik-Studiums ist dies die „IG Publizistik“, im Informatik-Studium die „Basisgruppe Informatik“ („/bin“). Die drei bis fünf gewählten Vertreter/innen repräsentieren dann die Gruppe, die Arbeit wird jedoch von allen Gruppenmitgliedern verrichtet.

 

Mandatsverteilung

Auf der Ebene der Bundes-,  Universitäts- und Fakultätsvertretung wird nach dem Listenwahlrecht gewählt, d.h. es werden verschiedene Gruppierungen gewählt. Die Vergabe der Sitze/Mandate erfolgt dabei nach dem d’Hondtschen Vergabesystem. Dieses Verfahren berechnet auf Grund der Stimmanzahlen die proportionale Sitzverteilung nach Höchstzahlen. Die auf jede Fraktion entfallenden Stimmen werden nacheinander durch 1, 2, 3, …n (= Anzahl der zu vergebenden Mandate) geteilt. Dadurch werden so viele Höchstzahlen ermittelt, wie Sitze zu vergeben sind. Anschließend werden die auf die einzelnen Fraktionen entfallenden Höchstzahlen und damit die Sitzverteilung festgestellt.

Folgendes Beispiel beschreibt die Berechnung nach dem d’Hondt-Verfahren:

Partei A                                                      10 000 Stimmen

Partei B                                                        6 000 Stimmen

Partei C                                                        1 500 Stimmen

Insgesamt                                                 17 500 Stimmen

Ohne Titel

Quelle: bundeswahlleiter.de

Bei der Wahl der Studienvertretungen kommt das Persönlichkeitswahlrecht zum Zug, das heißt, dass die Mandatare direkt namentlich ohne Zugehörigkeit zu einer Gruppierung gewählt werden.

 

Quelle:

Bundeswahlleiter (2010): http://www.bundeswahlleiter.de/de/glossar/texte/d_Hondtsche_Sitzverteilung.html

One Response

  1. Rechtliche Rahmenbedingungen der ÖH
    Rechtliche Rahmenbedingungen der ÖH / 4-18-2013 / ·

    […] Kandidatur […]

Comments are closed.