AktionsGemeinschaft (AG)

Die AktionsGemeinschaft (AG) wirbt für die Abschaffung der StEOP, für einen freien Uni-Zugang sowie mit „Erasmus für alle“. Darüber hinaus will sie eine Platzgarantie für Übungen durchsetzen. Alle ihre Forderungen im Detail hat sie in sogenannten „10 Geboten“ zusammengefasst:

  1. Maßnahmen gegen den Missbrauch von ÖH-Geldern: Abschaffung des allgemeinen politischen Mandats und Zustimmungspflicht des Ministeriums per Bescheid bei Ausgaben von über 100.000.- Euro
  2. Mehr ausfinanzierte Studienplätze um allen Studierenden ihre Platz in den Vorlesungen oder Seminaren, mit modernem Ausbildungsmaterial, zu ermöglichen
  3. Den Ausbau und die Erhöhung der staatlichen Studienförderung, damit niemandem aus finanziellen Gründen die Absolvierung eines Hochschulstudiums verwehrt wird
  4. Faire und transparente Zugangsregelungen in den Fächern, in denen die Zahl der BewerberInnen höher ist als die verfügbaren Studienplätze . Fair bedeutet, dass nur objektive Entscheidungskriterien zulässig sind! Das heißt, es dürfen keine Motivationsschreiben, keine Assessmentcenter oder andere subjektive Auswahlmethoden über die Zulassung zum Studium entscheiden. Die Studieneingangs- und Orientierungsphase (StEOP) muss in ihrer jetzigen Form abgeschafft werden. Sie darf ausschließlich der Orientierung und nicht der Selektion dienen
  5. Den Ausbau der Hochschulmobilität: Ausbau und Erhöhung der Auslandsstipendien und Erleichterung der Anerkennung von Studienleistungen von verschiedenen Hochschulstandorten
  6. Dass Studien jedes Semester aufgenommen werden können
  7. Mehr Studierendenwohnheime und die Erhöhung der staatlichen Mittel für die Studierendenwohnheime und Zugang zu Wohnbeihilfe für studentische Wohngemeinschaften
  8. „100% ProfessorIn“ – Wer an der Universität angestellt ist, soll auch im Ausmaß der Anstellung tatsächlich an der Universität für Lehre und Forschung arbeiten. Nebenbeschäftigungen sollen – unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte – transparent gemacht werden, um neben den statistischen Betreuungsrelationen auch die effektiven Betreuungsverhältnisse bewerten zu können.
  9. Eine Verpflichtung der Universitäten, die für jedes Studienfeld zu definierenden Betreuungsverhältnisse – Lehrpersonal in Relation zu den ausfinanzierten Studienplätzen – einzuhalten
  10. Eine Wahlmöglichkeit der Studierenden für Genderkurse in den Studienplänen, sowie die ausdrückliche Klarstellung, dass fehlendes Gendern keinen Einfluss auf die Benotung wissenschaftlicher Arbeiten haben darf. Hier muss die Leistung im Vordergrund stehen!

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